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Unseren Tag in Göteborg verbrachten wir ebenfalls zusammen mit Jonas, der uns durch die Stadt führte. Wir liefen zum Slottsskogen, einen wirklich hübschen Park und kamen in den Genuss das erste Mal auf Elche zu stoßen.
Nach einem ausführlichen Museumsbesuch in Oslo und einem Abstecher in die hübsche Altstadt Frederikstads landeten wir am Abend in Göteborg. Dort erwartete uns Jonas (vom Mongol Rally Team “BOS”).
Auch am nächsten Tag, als wir den Campingplatz in aller Frühe verließen, war noch kein Personal vor Ort. Also ging es nach einer kostenlosen Campingnacht weiter gen Oslo. Dort hatten wir auch schon ein Airbnb Appartment im Vorfeld gebucht.
Am Morgen kamen wir erst sehr spät los. Trotzdem ging es erstmal nach Trondheim. Eine sehr schöne Stadt, die wir gegen 15:00 wieder verließen. Als nächstes sollte es zum Geiranger Fjord gehen. Auf dem Weg dahin musste unser Auto noch die Trolligsten überwinden.
Das Tagesziel sollte ein Campingplatz kurz vor Trondheim sein. Dazu mussten wir eine Entfernung von 450km zurücklegen, wobei wir für die Strecke 8 Stunden brauchten.
Nach einem frühen Weckruf und schnellem Frühstück verließen wir mit einer Fähre die Lofoten. Unterwegs machten wir einen kurzen Stop an einem Gletscher und an ein paar Grotten.
Nach den Ofoten kommen die Lofoten. Eigentlich war der Abstecher gar nicht geplant, aber wenn man einmal in der Nähe ist, kann man natürlich vorbeischauen. Unsere Nacht verbrachten wir spektakulär direkt am Wasser auf ein paar Felsen und genossen den Ausblick (Schafe, Austernfischer und Ozean).
Da unsere Wanderung vom Vortrag zum Kebnekaise sehr anstrengend war, wollten wir es im Abisko Nationalpark nicht übertreiben. Also fragten wir im Informationszentrum nach einer lockeren Wanderroute. So führte uns der Kungsleden (Königsweg) entlang eines Flusses mit vielen tollen Wasserfällen.
Nachdem wir an diesem Tag einen Gewaltmarsch von 30km hingelegt und dabei natürlich auch ordentlich geschwitzt hatten, wünschten wir uns für den Abend einen Campingplatz mit Duschmöglichkeit.
Diese Nacht sollte es eine Runde Wildcampen werden. Wir beschlossen unsere Fahrt kurz vor dem höhsten Berg Schwedens, den Kebnekaise, zu beenden.
Morgens waren wir in der Innenstadt von Alta. Da wir nichts besonderes fanden, ging es weiter nach Tromsø. Durch die vielen verwinkelten Straßen kamen wir erst spät am Abend an und steuerten zum nächstgelegenen Zeltplatz.
Am Tag besuchten wir noch “fix” den tatsächlichen nördlichsten Punkt des europäischen Festlands: Eine Landzunge direkt neben der, auf welcher die berühmte Nordkapp-Kugel steht.
In der Nacht nach der Nordkapp-Besichtigung wollten wir (Marc) auf der Insel zelten. Das war aufgrund der Windverhältnisse schwierig, also bliesen wir die Sache ab. Nach einigen Tests fanden wir schließlich einen tollen Platz im Windschatten eines Parkplatzes.
Wir haben es geschafft: Derzeit befinden wir uns am nördlichsten “Free WiFi” Punkt des europäischen Festlands – und natürlich am Nordkapp!
Am Tag 10 kamen wir endlich ein paar Kilometer voran. So überquerten wir den Nordpolarkreis und besuchten das Weihnachtsmanndorf (aber nur ganz kurz). Das Tagesziel war Inari, welches wir gegen 19:30 erreichten. Eine Stunde später hatten wir einen Schlafplatz gefunden.
Endlich konnte es weiter gehen. 11:00 kam der ersehnte Anruf – “The car is ready”. Fix das Auto geholt und ab nach Finnland. Das Tagesziel war Rovaniemi. Durch unsere 3-tägige Zwangspause mussten wir unsere Route überarbeiten.
Eigentlich wollten wir dieses Jahr keinen „Katastrophen Blog“ schreiben. Die aufregendsten Dinge sollten eigentlich unsere Schlafplätze sein und von denen wollten wir in diesem Blog berichten. Jetzt sind wir die ersten 6 Tage unterwegs und hatten leider doch zu viele Probleme, um sie hier zu verschweigen. (…)
Nachdem wir die Nacht zuvor direkt an der Schnellstraße übernachtet hatten, wollten wir uns dieses Mal etwas mehr Ruhe gönnen. Tagsüber waren wir in Umea und überlegten in einem alten, zum Hostel umfunktionierten, Gefängnis zu übernachten. Letztendlich zogen wir aber eine kleine Blockhütte in der Ortschaft, wo sich derzeit unser Auto in der Werkstatt befindet, vor. Direkt am See verbrachten wir eine ruhige Nacht.
Am nächsten Morgen starteten wir voller Vorfreude den Tag. Wir frühstückten in Seelenruhe und packten unsere Sache zusammen. Ziel war für diesen Tag Jokkmokk. Es sollte Killingsand bleiben. Dieses VERDAMMTE Auto wollte einfach nicht anspringen. Somit konnten wir wieder den schwedischen Abschleppdienst anrufen, unsere Koordinaten durchgeben (endlich rechnet sich mein Vermessungsstudium) und vier Stunden lang warten.
Nachdem wir 700km durch eine malerische skandinavische Landschaft fuhren, erreichten wir am späten Abend kurz nach Umeå den märchenhaften Strand mit dem irreführenden Namen “Killingsand”. Hier schliefen wir ca. 20m vom Wasser entfernt in unseren Zelten.
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Nachdem wir gegen 18:00 in Stockholm ankamen, waren wir als erstes verblüfft, was für eine tolle Wohnung unsere Gastgeber fremden Personen zur Verfügung stellen. Unser Apartment haben wir über Airbnb gebucht, eine Online Buchungsseite für private Unterkünfte. (…)
Die erste Nacht unserer Nordkap Tour verbrachten wir auf der Steanaline Fähre Mecklenburg-Vorpommern. Mit einer einstündigen Verspätung ging es gegen 23:45 los und ca. 06:15 erreichten wir das schwedische Festland. Die Nacht war für alle wenig erholsam und so starteten wir den Tag etwas träge.
Wer unsere bisherigen Reise Blogs kennt, wird die A4 Seiten langen Beiträge fürchten. Diesmal wollen wir etwas anderes probieren. Jeden Tag soll es einen kurzen Eintrag mit Bildern oder Videos über unseren nächtlichen Schlafplatz geben. Auf dem Weg zum Nordkap wollen wir so einen abwechslungsreichen Blog zusammenstellen. Es soll von der Schiffskabine und dem airbnb Apartment bis zum Zeltplatz am Gletscher oder See alles dabei sein.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen
Laura, Thomas und Marc